Vater werden
Vaterschaft ändert unsoziales Verhalten – junge Väter gliedern sich in die Gesellschaft ein
Wenn junge, unsoziale Männer Väter werden, kann dieses Ereignis zu einer gravierenden Verhaltensveränderung führen und die jungen Väter werden zu verantwortungsbewussten Bürgern. Eine Studie des Instituts „Victoria's Institute of Policy Studies“ hat die Verhaltensänderungen bei jungen, unsozialen Männern untersucht, die Väter werden.
Die Teilnehmer der Studie sind alle in den 1980ern und 90ern in Familien der Arbeiterklasse aufgewachsen, die damals am stärksten von der weitverbreiteten Arbeitslosigkeit betroffen waren. Bevor sie Väter wurden, haben die meisten keine Zukunft für sich gesehen und sich wenig bemüht, sich in die Gesellschaft und ins Arbeitsleben zu integrieren. Alle Männer, die an der Studie teilgenommen haben, haben angegeben, dass die Vaterschaft ihre Einstellung zum Leben verändert habe.
Die Geburt ihrer Kinder hat ihnen gezeigt, dass es wichtig ist, einen Job zu haben und sie wollten ihren Lebensstil verbessern. Sie würden alles für ihren Nachwuchs tun und haben eine tiefe emotionale Bindung zu ihren Kindern aufgebaut. Dadurch, dass sie Väter wurden, haben die jungen Männer eine Rolle im Leben erhalten und somit einen sozialen Status. Sie erkennen die sozialen Möglichkeiten als Männer mit regelmäßiger Arbeit und festem Einkommen und einer großen Verantwortung gegenüber der eigenen, geliebten Familie.
Für die Politik hat das folgende Auswirkungen: In der Phase der Schwangerschaft beziehungsweise auch noch während der sehr frühen Phase der Vaterschaft muss die Veränderung im Verhalten der jungen Männer erst durchgreifen. Anfangs ist es sehr schwer, den jungen Männern, die in naher Zukunft Väter werden oder vor kurzem Kinder bekommen haben, einen Platz in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt zu geben. Aber die Möglichkeit, diesen jungen Familien aus der wirtschaftlichen Notlage zu verhelfen, indem man den werdenden Vätern Arbeit vermittelt, wirkt sich definitiv positiv auf das Wohl und die Gesundheit der Kinder aus.

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